Konsequenz aus Neonazi-Anschlägen gegen Antifa und LINKE:
Solidarität, Vernetzung und gemeinsames Handeln
Das konsequente Auftreten der LINKEN gegen rechte Gruppierungen und
rechtes Gedankengut führt immer wieder einmal dazu, dass Anschläge auf
Wahlkreisbüros unserer Bundestagsabgeordneten verübt werden. Zuletzt
wurde in der Nacht zum 24. September erneut das Wahlkreisbüro des
Duisburger Bundestagsabgeordneten Hüseyin Aydin attackiert. In dieser
Nacht wurde das Fenster-Emblem „Hier ist DIE LINKE.“ zerstört. Bereits in
der Vergangenheit haben Unbekannte regelmäßig das Büro durch
Schmutzattacken und Abreißen von Lafontaine-Plakaten geschädigt.
Auch hier in Lippe gibt es eine rechte Szene, die immer wieder z. B. das
Jugendzentrum in Oerlinghausen und die Alte Pauline in Detmold bedroht,
wobei es leider schon zur Normalität gehört, dass diese Gebäude beschädigt,
die Fenster zertrümmert werden.
Aufkleber mit faschistischen Inhalten tauchen verteilt in ganz Lippe immer wieder auf. Aktive Antifaschisten werden seit Jahren in Lippe und anderswo von Neonazis bedroht und
verfolgt. Vor kurzem gipfelten diese Attacken in einem Rauchbombenattentat
auf eine von uns mit organisierte Antifa-Informationsveranstaltung in
Detmold-Berlebeck.
Wir, der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE des Kreises Lippe, verurteilen
diese feigen Straftaten. Die Situation bestärkt uns darin, den Kampf gegen
Neonazis und ihre Ideologie weiter zu führen.
Ein Anfang unserer Zusammenarbeit mit lippischen Antifaschisten ist bereits
gemacht: Wir haben die antifa-action-days in Detmold unterstützt und uns an
der Demonstration in Detmold-Berleck gegen die HDJ (Heimattreue Deutsche
Jugend) beteiligt, die Kinder und Jugendliche mit ihren Parolen in der
Tradition der HJ und der Wiking-Jugend indoktriniert. Diese konsequent
antifaschistische Politik werden wir fortführen. DIE LINKE.LIPPE hat aus
diesem Anlass als Nebenkläger Strafantrag gegen die Attentäter von
Berlebeck gestellt.
Wie auf dem Gründungsparteitag im August in Bad Salzuflen beschlossen,
wird ein Teil unserer Arbeit der politische Kampf gegen rechtes Gedankengut
und rechte Gruppierungen sein. Die geschilderten Straftaten zeigen einmal
mehr die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit und geben uns somit die
Bestätigung, hiermit weiter zu machen.
Für den Kreisvorstand
Evelin Menne - Sprecherin
Matthias Uphoff - Sprecher

|